Österreich 18.06.2025 - Tag 3: Klamm, Kälte, Wander-Glück
Der dritte Urlaubstag startete wieder mit einem dieser gemütlichen Campingplatz-Morgen, die wir so lieben: Vögelgezwitscher, warme Sonnenstrahlen auf dem Tisch und frische Semmeln vom Platzeigenen Laden. Nach dem Frühstück unter der Markise und einem kleinen Spiel mit Ragnar ging’s gegen 12 Uhr los – unser Ziel: die Tiefenbachklamm bei Brandenberg.
Schon auf dem Weg dorthin war die Landschaft wie gemalt – grüne Almwiesen, dunkle Wälder, glasklare Gebirgsbäche. Und dann: die Klamm selbst. Wild, schmal, spektakulär. 💧⛰️ Der Weg schlängelte sich entlang steiler Felswände, über Stege und durch Schatten und Licht. Benjamin und Max waren abwechselnd beeindruckt und aufgeregt – und Ragnar? Der marschierte tapfer mit, schnupperte an jeder Ecke und bekam viele bewundernde Blicke.
Nach etwa 2,5 km fanden wir die perfekte Badestelle: ein kleiner Sandstrand mitten im Grünen, direkt am Wasser. Das glitzernde Nass sah einladend aus – war aber eiskalt! 🥶 Max hielt immerhin die Füße hinein, Benjamin wagte sich sogar ganz rein – mit lautem Kreischen und Gänsehautgarantie. Stefan und Yvonne blieben lieber auf der Picknickdecke und genossen den Anblick – und ein paar mitgebrachte Snacks.
Nach der Rückwanderung – diesmal etwas flotter, denn der Hunger, den auch die kurze Einkehr im Gasthof am Klammstart nicht mindern konnte, meldete sich – fuhren wir noch kurz einkaufen. Frisches Brot, regionale Schmankerl und ein paar Naschereien für den Abend.
Zurück auf dem Campingplatz sprangen wir noch ein letztes Mal für heute in den Reintaler See – angenehm warm im Vergleich zur Klamm! 🏊♀️ Ragnar tobte über die Wiese, die Jungs veranstalteten einen Wettschwumm, und wir genossen den Moment.
Den Abschluss bildete eine österreichische Brotzeit mit Bergkäse, Gurkerl, Bauernbrot und – na klar – ein kühles Getränk zum Sonnenuntergang. Ein rundum gelungener Tag, der wieder einmal gezeigt hat: Man braucht kein großes Programm, nur die richtige Umgebung – und die richtigen Menschen. ❤️
Was morgen wohl auf uns wartet?
